Startseite
Die Praxis
Wann kann TCM helfen?
Diagnose
Therapiemethoden
Migräne
Kinderwunsch und Geburt
Behandlung von Kindern
Impressum und Datenschutz
Anfahrt
   
 


Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gehört zu den ältesten erfolgreich angewandten Heilmethoden der Welt. Sie bietet als eigenständige Medizin ergänzende und alternative Heilverfahren zur westlichen Medizin.

TCM ist für fast alle Krankheiten sowie zur Prävention geeignet.

Heute liegt der Schwerpunkt jedoch bei funktionellen und chronischen Erkrankungen. Das sind zum Beispiel Verdauungsstörungen wie Pilzbefall oder Reizdarm, Magenschmerz, Kopfschmerz / Migräne, Tinnitus, Gelenk- und Rückenschmerzen, gynäkologische Probleme, Wechseljahrsbeschwerden, Schwangerschaftsstörungen, unerfüllter Kinderwunsch, Inkontinenz, Reizblase, Bettnässen, Impotenz, Allergien, Asthma, Infektanfälligkeit, Kreislaufstörung,  Erschöpfungszustand, burn-out, Schlaflosigkeit, Unruhezustände, Nervosität um hier nur einige zu nennen.
Kinder sprechen auf die Behandlung mit Akupressur (Massage von Akupunkturpunkten) und chinesischen pflanzlichen Arzneimitteln besonders schnell an. (siehe auch: Behandlung von Kindern mit TCM)

Eine begleitende Unterstützung bei Krebstherapie mindert die Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung und verbessert die Lebensqualität.


   Zeichen für Gesundheit

In der Traditionellen Chinesischen Medizin steht der Mensch in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele, sowie in seinem Bezug zur Umwelt im Mittelpunkt ärztlicher Betrachtung. Diese uralte Medizin geht davon aus, dass alle körperlichen und psychischen Vorgänge einander wechselseitig bedingen.

                                                                            


   YIN-YANG-Symbol

Grundlage für die Gesundheit ist nach diesem Verständnis ein harmonisches Verhältnis zwischen den gegensätzlichen Kräften Yin und Yang.
Yin steht dabei z.B. für passiv, innen, kalt, Substanz, Körperlichkeit; Yang für aktiv, außen, warm, Energie, Geistigkeit.

Dieser optimale Zustand ist jedoch nicht unveränderlich oder starr, sondern ständig in Bewegung, ein zyklisches Wechselspiel, ähnlich wie es in der Natur dauernd beobachtet werden kann, z.B. bei den Jahreszeiten.
Um dies zu verdeutlichen wurde das Analogiesystem der fünf Wandlungsphasen (bzw. fünf Elemente) entwickelt. Jeder Wandlungsphase ist ein spezieller Funktionskreis des Körpers zugeordnet, der eine Anzahl ganz bestimmter Aufgaben erfüllt.

Als Beispiel sollen kurz die Aufgaben eines dieser Funktionskreise beschrieben werden: der Lungenfunktionsbereich (dieser Begriff darf jedoch nicht mit dem Organ gleichgesetzt werden, das wir „Lunge“ nennen, vielmehr ist er deutlich weiter gefasst).
Dieser Bereich ist eben nicht nur für die Atmung (Gasaustausch) zuständig, sondern überhaupt für jeden Austausch mit der Außenwelt. Dazu gehört auch die Auswahl dessen, was in den Körper eingelassen wird, sowohl auf körperlich-materieller Ebene (z.B. Aufgabe der Infektabwehr), als auch psychisch-seelische Einflüsse. So ist es nicht verwunderlich, dass Menschen mit einem geschwächten Lungenfunktionskreis eine gesteigerte Infektanfälligkeit zeigen, meist aber auch psychisch dünnhäutig und sensibel sind. Die Haut gehört bezeichnenderweise auch zu diesem Funktionsbereich. Außerdem hat der Lungenfunktionskreis Einfluss auf den Rhythmus verschiedener Körpervorgänge (z.B. Atmung), weiterhin übernimmt er die Kühlung des Systems zum Schutz vor Überhitzung.

Alle fünf Funktionsbereiche zusammen übernehmen so sämtliche lebensnotwendigen Aufgaben.



Besteht Ausgewogenheit kann die Lebensenergie, das Qi, gleichmäßig und frei fließen. Der Mensch ist gesund. Geht dagegen das Gleichgewicht durch äußere oder innere disharmonisierende Faktoren verloren (wie z.B. Krankheitserreger, ungesunde Lebensweise, aber auch emotionale Ursachen), äußert sich dies zuerst in Befindlichkeitsstörungen (z.B. Verdauungsprobleme, Schlafstörungen etc.), die zuletzt in eine organische Krankheit übergehen können.